WFP halbiert Nahrungsmittelhilfe im Westjordanland, Gesundheitsbedenken im Gazastreifen wachsen
Das Welternährungsprogramm (WFP) gab am 1. September 2026 bekannt, dass es die Nahrungsmittelhilfe für Familien im Westjordanland aufgrund fehlender Finanzmittel halbiert und damit die kritische Unterstützung für rund 200.000 Menschen kappt. WFP-Landesdirektor Shaun Hughes nannte verstärkte Siedlergewalt, israelische Militäroperationen, Bewegungsbeschränkungen, Abrisse und Vertreibung als Faktoren, die die Ernährungsunsicherheit verschärfen. Fast eine Million Menschen im Westjordanland sind jetzt von Ernährungsunsicherheit betroffen, gegenüber 11 % vor zwei Jahren. Unterdessen reduzierte das WFP im Gazastreifen die Bargeldhilfe für 75.000 Familien im Juli, und WHO-Vertreter warnen vor einer katastrophalen Wassersituation: Die mikrobiologische Kontamination hat sich seit Januar fast verdreifacht, und die Fälle von akutem wässrigem Durchfall haben sich von 30.000 im März auf 58.000 im August fast verdoppelt. Die WHO stellte außerdem fest, dass über 6.600 Menschen nach Amputationen langfristige Pflege benötigen, aber seit Mai 2024 keine Prothesen in den Gazastreifen gelangt sind. Das WFP benötigt 386 Millionen US-Dollar, um weitere Kürzungen in den nächsten sechs Monaten zu vermeiden.
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Was wir wissen
Das WFP halbiert die Nahrungsmittelhilfe für Familien im Westjordanland aufgrund von Finanzierungslücken, was 200.000 Menschen betrifft.
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Die Fälle von akutem wässrigem Durchfall in Gaza haben sich von 30.000 im März auf 58.000 im August fast verdoppelt.
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Über 6.600 Menschen in Gaza benötigen nach Amputationen Langzeitpflege, aber seit Mai 2024 sind keine Prothesen eingetroffen.
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Fast eine Million Menschen im Westjordanland sind von Ernährungsunsicherheit betroffen, gegenüber 11 % vor zwei Jahren.
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Das WFP benötigt 386 Millionen US-Dollar, um weitere Kürzungen der Hilfe in den nächsten sechs Monaten zu vermeiden.
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Die WHO berichtet, dass die mikrobiologische Kontamination des Wassers in Gaza seit Januar fast verdreifacht wurde.
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Das WFP hat die Bargeldhilfe für 75.000 Familien in Gaza im Juli reduziert.
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Das Welternährungsprogramm hat die Nahrungsmittelhilfe für Familien im Westjordanland aufgrund von Finanzierungsengpässen halbiert, was 200.000 Menschen betrifft, während die WHO vor sich verschlechternden Wasser- und Gesundheitsbedingungen im Gazastreifen warnt.
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