Lkw-Fahrer aus dem Westbalkan drohen mit Grenzblockade zur EU
Hunderte Lkw-Fahrer aus dem Westbalkan versammelten sich am Montag in vier Ländern, um gegen EU-Regeln zu protestieren, die Nicht-Schengen-Bürger auf 90 Tage im Schengen-Raum innerhalb eines beliebigen 180-Tage-Zeitraums beschränken. Sie warnten, dass sie am 14. September die Grenzübergänge zur EU blockieren werden, wenn Brüssel sie nicht von diesen Beschränkungen ausnimmt. Der Streit hat sich mit der Einführung des Einreise-/Ausreisesystems der EU im April verschärft, das Ein- und Ausreisen elektronisch erfasst. Die Europäische Kommission steht in Kontakt mit den Westbalkan-Partnern und erwägt bilaterale Abkommen, aber die Fahrer sagen, dass kein akzeptabler Vorschlag unterbreitet wurde. Eine Blockade könnte den Handel stören, da die EU der größte Handelspartner der Region ist und über 60% des gesamten Handels ausmacht. Die Fahrer argumentieren, dass sie in die EU einreisen, um zu arbeiten, nicht als Touristen, und die 90-Tage-Grenze halbiert ihre Arbeitszeit effektiv. Frühere koordinierte Blockaden im Januar zeigten ihre Fähigkeit, den Handel zu stören.
Was wir wissen
Lkw-Fahrer aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien haben am Montag protestiert.
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Serbiens Handel mit der EU betrug im ersten Halbjahr 2026 58 % des Gesamthandels.
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Bilaterale Abkommen werden diskutiert, z. B. Nordmazedonien mit Kroatien, der Schweiz und Rumänien.
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Sie drohen, am 14. September Grenzübergänge zur EU zu blockieren.
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Die EU macht über 60 % des gesamten Handels des Westbalkans aus.
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Die Europäische Kommission steht in Kontakt mit den Westbalkan-Partnern.
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Das Einreise-/Ausreisesystem der EU wurde im April betriebsbereit.
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Sie fordern eine Ausnahme von der 90-Tage-Schengen-Grenze.
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Lkw-Fahrer aus Bosnien und Herzegowina, Serbien, Montenegro und Nordmazedonien protestierten am Montag gegen die 90-Tage-Einreisebeschränkungen des Schengen-Raums und drohten, am 14. September die Grenzübergänge zur EU zu blockieren, falls keine Ausnahmeregelung gewährt wird.
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