Putschversuch in Niger stellt Russlands wachsende Rolle in der Sahelzone auf die Probe
Die Militärregierung Nigers hat einen versuchten Aufstand eingedämmt, der am Samstag auf der Basis 101 in Niamey begann und sich auf andere sensible Orte ausweitete. Die Regierung erlangte nach stundenlangen Kämpfen die Kontrolle zurück, wobei staatliche Medien Dutzende von Opfern meldeten, die jedoch nicht unabhängig verifiziert werden konnten. Das russische Afrikakorps leistete auf Ersuchen der nigerianischen Behörden Boden- und Luftunterstützung. Der Aufstand, an dem Berichten zufolge Hunderte von Soldaten beteiligt waren, ist die schwerste interne Herausforderung für die Herrschaft von General Abdourahamane Tiani seit seinem Putsch im Jahr 2023. Die Motive bleiben unklar, aber Analysten führen ihn auf Frustration über die sich verschlechternde Sicherheitslage und schwere militärische Verluste im Kampf gegen bewaffnete Gruppen zurück. Der Vorfall unterstreicht Nigers Abkehr von westlichen hin zu russischen Sicherheitspartnerschaften nach dem Putsch, da sich französische und US-amerikanische Truppen zurückzogen und Niger der Allianz der Sahelstaaten beitrat. Auch Algerien leistete militärische Hilfe, während die AES Unterstützung ausdrückte. Die Krise verdeutlicht die Umkehrung des westlichen Einflusses und den praktischen Wert der wachsenden Rolle Russlands, löst jedoch nicht die breitere Sicherheitskrise Nigers.
Was wir wissen
In Niamey wurden Explosionen und Schüsse gemeldet, auch auf dem Luftwaffenstützpunkt 101 und dem Präsidentenpalast.
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Das russische Außenministerium erklärte, seine Kräfte des Afrikakorps hätten bei der Abwehr des Angriffs geholfen.
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Die Zahl der beteiligten Soldaten und Verluste sind noch nicht bekannt.
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Die Lage ist unter Kontrolle der Regierung von Präsident General Abdourahmane Tiani.
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Die Allianz der Sahel-Staaten verurteilte den Putschversuch.
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Am Samstagmorgen kam es in Niger zu einem Putschversuch.
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Die Geschäftstätigkeit in Niamey normalisiert sich wieder.
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Die nigrischen Behörden erklärten, die Rebellion sei eingedämmt worden.
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Dutzende Soldaten wurden getötet oder festgenommen.
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In der Nacht von Freitag auf Samstag, den 29. bis 30. August 2026, kam es in Niamey, Niger, zu einem Putschversuch.
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Die Allianz der Sahel-Staaten (AES) verurteilte die Meuterei als einen Akt des Verrats, der eingedämmt wurde.
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Bis Sonntagmorgen waren der Zugang zum Flughafen-Luftwaffenstützpunkt und zur Präsidentschaft wieder geöffnet.
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Ein versuchter Aufstand von Soldaten in Nigers Hauptstadt Niamey wurde von Regierungstruppen mit Unterstützung des russischen Afrikakorps niedergeschlagen, was Spannungen im Militär offenlegte und die sich verändernden Sicherheitspartnerschaften des Landes hervorhob.
Vorläufig · 2 QuellenEin Putschversuch in Niger wurde nach Angaben Moskaus mit russischer Hilfe vereitelt. Am frühen Samstag erschütterten Explosionen und Schüsse Niamey, doch die Behörden erklärten, der Aufstand sei eingedämmt worden.
Verifiziert · 1 QuellenIn Niamey, Niger, ist Ruhe eingekehrt, nachdem die Armee und russische Afrikakorps-Söldner eine Meuterei niederschlugen, die einen Versuch beinhaltete, in den Präsidentenpalast einzudringen.
Verifiziert · 1 QuellenLive-Berichte
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