Afrikanische NGOs fordern Untersuchung zu sechs in Massengrab in Guinea gefundenen Leichen
Eine Gruppe von 20 afrikanischen zivilgesellschaftlichen Organisationen hat eine unabhängige Untersuchung der Entdeckung von sechs nicht identifizierten Leichen in einem Massengrab in Guinea gefordert. Der Aufruf erfolgte, nachdem am 24. August örtliche Männer beim Holzsammeln im Dorf Alassoya in der Verwaltungspräfektur Forecariah in Unterguinea auf die sechs männlichen Leichen gestoßen waren. Die Leichen wurden gefesselt und blindgefesselt aufgefunden. Die Streitkräfte Guineas bestätigten die Entdeckung. Die NGOs, darunter das Afrikajom Centre und mehrere Zweigstellen von Tournons La Page (TLP), forderten, dass alle Hypothesen im Rahmen einer unabhängigen, unparteiischen und transparenten Untersuchung geprüft werden, mit Unterstützung nationaler und internationaler forensischer Experten, um die Opfer offiziell zu identifizieren. Die Gruppen erklärten, die Entdeckung komme zu mindestens 35 Fällen von erzwungenem Verschwindenlassen hinzu, die TLP-Guinea seit dem 5. September 2021 dokumentiert habe, und die Umstände ließen Befürchtungen über außergerichtliche, summarische oder willkürliche Hinrichtungen aufkommen. Die Streitkräfte Guineas haben eine Untersuchung zugesagt und erklärt, die Leichen seien zur Identifizierung und zur Feststellung der Todesumstände in das Krankenhaus von Forecariah gebracht worden, und die Untersuchungsergebnisse würden veröffentlicht. Die Entdeckung erfolgt vor dem Hintergrund eines Vorgehens gegen Andersdenkende nach dem Putsch von General Mamady Doumbouya im Jahr 2021, bei dem politische Parteien suspendiert, Proteste unterdrückt und Oppositionsführer verhaftet oder ins Exil getrieben wurden. Auch Frankreich hat eine transparente und unabhängige Untersuchung gefordert. Im selben Gebiet wurde letztes Jahr ein weiteres Massengrab gefunden, aber die Untersuchungen haben Identitäten oder Todesursachen noch nicht festgestellt.
Was wir wissen
Am 24. August wurden in dem Dorf Alassoya in der Präfektur Forécariah in Guinea sechs männliche Leichen in einem Massengrab gefunden.
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TLP-Guinea hat seit dem 5. September 2021 mindestens 35 Fälle von Verschwindenlassen dokumentiert.
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Das Militär versprach eine Untersuchung und sagte, die Ergebnisse würden veröffentlicht.
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Zwanzig afrikanische zivilgesellschaftliche Organisationen forderten eine unabhängige Untersuchung.
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Die Leichen wurden zur Identifizierung in das Krankenhaus von Forécariah gebracht.
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Die Streitkräfte Guineas bestätigten den Fund.
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Die Leichen waren gefesselt und ihnen waren die Augen verbunden.
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African NGOs demand probe into six bodies found in Guinea mass grave
aljazeera.com · EN · Veröffentlicht · EmpfangenLive-Berichte
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