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UN warnt vor erhöhtem Risiko der Rekrutierung von Kindern im Erdbebengebiet Kolumbien

Kolumbien·

Die UN-Residentkoordinatorin in Kolumbien, María José Torres Macho, warnte, dass das Erdbeben der Stärke 7,4 vom 10. August das Risiko der Rekrutierung von Kindern durch bewaffnete Gruppen in Chocó und Valle del Cauca verschärfen könnte. Das Beben beschädigte über 3.800 Bildungseinrichtungen und betraf mehr als eine Million Schüler, wobei fast 178.000 Schüler Schulen mit schweren strukturellen Schäden besuchen. In Chocó wurden einige ländliche Schulen zerstört oder stürzten ein; Bewertungen laufen in Risaralda und Caldas weiter. Die UN betont, die Bildung wiederherzustellen, um Kinder in schützende Umgebungen zurückzubringen. Das Erdbeben forderte 331 Tote, 4.449 Verletzte und 219 Vermisste und betraf über 406.000 Menschen in 15 Departements. Viele betroffene Gebiete waren bereits von Armut, Isolation und bewaffneter Gewalt betroffen. Die UN hat etwa 72.000 Menschen mit Hilfe erreicht, aber 1,2 Millionen benötigen Hilfe, wobei 148,1 Millionen Dollar benötigt werden und nur 40 % finanziert sind. Zu den dringenden Bedürfnissen gehören Unterkunft, medizinische Versorgung, Wasser, Bildung und Existenzsicherung. Konfliktbedingte Vertreibung geht weiter: 95 afro-kolumbianische Menschen wurden in Sipí, Chocó, vertrieben. Lokale Behörden und Organisationen sind Ersthelfer, aber einige Gemeinden sind überfordert.

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Kolumbien

Was wir wissen

Das Erdbeben forderte 331 Tote, 4.449 Verletzte und 219 Vermisste.

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Ein Erdbeben der Stärke 7,4 erschütterte Kolumbien am 10. August.

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Die UNO warnte, dass das Erdbeben das Risiko der Rekrutierung von Kindern durch bewaffnete Gruppen in Chocó und Valle del Cauca erhöhen könnte.

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In Chocó wurden einige ländliche Schulen vollständig zerstört, andere teilweise zum Einsturz gebracht, und mehrere sind weiterhin einsturzgefährdet.

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Das Beben beschädigte mehr als 3.800 Bildungseinrichtungen und betraf über eine Million Schüler.

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Mehr als 406.000 Menschen sind in 15 Departements und 496 Gemeinden betroffen.

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In Sipí, Chocó, wurden etwa 95 Afro-Kolumbianer aus Charco Hondo vertrieben.

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Fast 178.000 Schüler besuchen Schulen mit schweren strukturellen Schäden.

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Post-Erdbeben-Kolumbien: UN warnt vor Rekrutierungsrisiko für Kinder

Die UN warnte, dass das jüngste Erdbeben in Kolumbien das Risiko der Rekrutierung von Kindern durch bewaffnete Gruppen in Chocó und Valle del Cauca erhöhen könnte, wo Tausende von Kindern in konfliktbetroffenen Gebieten nicht zur Schule gehen.

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