200 Strafverteidiger warnen vor schweren Menschenrechtsverletzungen in israelischen Gefängnissen
In einem Brief mit dem Titel 'Schwere Verletzung der Menschenrechte – Dringender Aufruf von Strafverteidigern' behaupten etwa 200 Strafverteidiger in Israel, dass sie in den letzten Monaten eine beispiellose Anzahl von Beschwerden über die Behandlung von Gefangenen und Häftlingen erhalten haben. Der Brief behauptet, dass Leibesvisitationen zu einer häufigen und routinemäßigen Maßnahme geworden sind, die auf erniedrigende und demütigende Weise durchgeführt werden, oft ohne echten Bedarf, manchmal mit gezogenen Waffen. Es wird auch behauptet, dass nicht-tödliche Mittel wie Blendgranaten, Rauchgranaten, Tränengas und Gummigeschosse ohne angemessene Regulierung in Gefängnissen eingesetzt werden, was eine unangemessene und unverhältnismäßige Anwendung von Gewalt gegen eine schutzbedürftige Bevölkerung darstellt. Die Anwälte behaupten weiterhin routinemäßige körperliche Gewalt durch Gefängnispersonal ohne Aufsicht und dass Gefangene aus Angst vor Vergeltung keine Beschwerden oder Petitionen einreichen. Sie fordern weit verbreitete Überraschungsinspektionen und eine 'Operation zur Verfahrensschärfung' unter Gefängniswärtern. Die Anwaltskammer hat ein dringendes Treffen mit dem Gefängnisdienstkommissar, R. G. Kobi Yaakobi, und den Rechtsberatern des israelischen Gefängnisdienstes beantragt.
Was wir wissen
Gefangene fürchten, Beschwerden oder Petitionen einzureichen, aufgrund möglicher Vergeltungsmaßnahmen.
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Zu den Vorwürfen gehören der Einsatz von Blendgranaten, Rauchgranaten, Tränengas und Gummigeschossen in Gefängnissen ohne angemessene Regulierung.
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Die Anwaltskammer hat ein dringendes Treffen mit dem Gefängnisdienstkommissar und Rechtsberatern beantragt.
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Etwa 200 Strafverteidiger haben einen Notfallbrief an den israelischen Gefängnisdienst unterzeichnet.
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Zu den Vorwürfen gehören häufige und erniedrigende Leibesvisitationen, manchmal mit gezogenen Waffen.
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Der Brief behauptet beispiellose Beschwerden über die Behandlung von Gefangenen und Häftlingen.
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Zu den Vorwürfen gehören routinemäßige körperliche Gewalt durch Gefängnispersonal.
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Etwa 200 Strafverteidiger haben einen dringenden Brief an den israelischen Gefängnisdienst geschickt, in dem sie beispiellose Beschwerden über erniedrigende Leibesvisitationen, den Einsatz von Blendgranaten und Gummigeschossen sowie routinemäßige Gewalt gegen Gefangene und Häftlinge behaupten. Die Anwaltskammer hat ein dringendes Treffen mit dem Gefängnisdienstkommissar beantragt.
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